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KI Handwerk

KI Handwerk: Wo sie Betrieben heute Arbeit abnimmt

Handwerker telefoniert auf der Baustelle
KI-generiert

KI im Handwerk ist keine Zukunftsmusik mehr: Betriebe setzen sie heute vor allem dort ein, wo wiederkehrende Büro- und Kommunikationsarbeit anfällt, etwa bei Dateneingabe, Dokumentation, Kundenanfragen und Angeboten. Der ZDH nennt als Beispiele die robotergesteuerte Prozessautomatisierung bei Dateneingabe und Dokumentenverarbeitung sowie die vorausschauende Wartung (Quelle 1). Das Ziel dabei: Mitarbeitende gewinnen wieder mehr Zeit für das eigentliche Handwerk (Quelle 2).

Auf der Baustelle ersetzt KI niemanden. ZDH-Präsident Jörg Dittrich fasst es so zusammen: Auf die Aufforderung an einen Chatbot, das Haus fertigzubauen, komme meist die Antwort, dass er bei der Planung helfen könne, aber nicht bei der Durchführung (Quelle 3). Die folgenden Abschnitte zeigen, wo der Nutzen heute am größten ist, was Sie vorher klären sollten und wie sich das am Beispiel des Telefons durchrechnen lässt.

Wo KI im Handwerk heute Arbeit abnimmt

Der Zugang mit dem größten Potenzial liegt nach Einschätzung von Robert Falkenstein vom Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk bei den Büroanwendungen. KI könne von zeitfressenden, wiederkehrenden Tätigkeiten entlasten, sodass man sich stärker auf das eigentliche Handwerk konzentrieren kann (Quelle 4). Ein Nebeneffekt: KI bleibe auch bei einem schwierigen Kunden, der ständig Termine verschiebt, ruhig und höflich.

Wie breit die Einsatzfelder sind, zeigt die Sammlung „Best Practice KI" des Beirats Unternehmensführung im Handwerk. Sie ordnet die Beispiele nach Kundenkommunikation und Marketing, Ertragssteigerung und Fachkräftesicherung. Dazu zählen ein KI-Tool zur Annahme und Organisation von Anrufen, ein Chatbot für den Kundensupport, die automatische Erstellung von Angeboten im Sanitär- und Heizungsbereich sowie die KI-gestützte Produktionsplanung in einer Bäckerei (Quelle 2). Betriebe haben demnach im Wesentlichen drei Wege: KI-Tools im Betrieb nutzen, neue Spezial-Software mit KI-Funktionen einsetzen oder gemeinsam eigene Lösungen entwickeln. Die Sammlung weist selbst darauf hin, dass die Beispiele keine Empfehlung für bestimmte Produkte sind.

Auch kleine Betriebe profitieren. Thomas Haun, Geschäftsführer eines Heizungs- und Sanitärbetriebs mit zehn Mitarbeitern, nennt die automatisierte Kundenbetreuung sowie das Verschriftlichen von Bautagebüchern und Montageberichten als Bereiche, in denen KI in kurzer Zeit viel verändert habe (Quelle 3). Mehr zur Verbreitung liefert die Bitkom-Studie 2025 unter 504 Handwerksunternehmen: 89 Prozent bewerten die Digitalisierung positiv, 85 Prozent bieten mindestens einen digitalen Service an, und 87 Prozent beobachten, dass Kunden individuelle Angebote und schnelle Erreichbarkeit erwarten (Quelle 5). Schnelle Erreichbarkeit ist im Alltag vor allem eine Frage des Telefons.

Was Sie vor dem Einstieg klären sollten

Die Experten sind sich in einem Punkt einig: KI ist kein Allheilmittel. Robert Falkenstein beobachtet, dass viele Betriebe überzogene Erwartungen haben und zu viel auf einmal wollen (Quelle 4). Alexander Naumann, Betriebsberater bei der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, rät, zunächst die eigenen digitalen Baustellen zu analysieren. Dass ein Wettbewerber schon eine KI-Anwendung nutzt, heiße nicht, dass sie auch für den eigenen Betrieb sinnvoll ist. Anja Gieske-Helmsen vom Heinz-Piest-Institut ergänzt: Wer seine Prozesse nicht gut strukturiert, bekomme sie auch mit KI nicht besser hin (Quelle 4).

Daraus lässt sich ein pragmatisches Vorgehen ableiten, das nicht in den Quellen steht, sondern aus der Praxis kommt: Starten Sie mit einer Aufgabe, die häufig vorkommt, klar abgegrenzt ist und bei der ein Fehler nicht gefährlich wird. Legen Sie vorab fest, was „besser" heißen soll, etwa weniger Unterbrechungen oder weniger verpasste Anfragen. Prüfen Sie nach einigen Wochen, ob das eingetreten ist. Wie wichtig ein solches Augenmaß ist, zeigt auch ein Beispiel aus der Bäckerei: Deren Geschäftsführer betont, der Aufwand für ein größeres KI-Projekt lohne sich nicht für jeden Betrieb, es komme auf Größe, Datenvolumen und echten Nutzen an (Quelle 6).

Unterstützung gibt es von außen. Die Handwerkskammern bieten ihren Mitgliedern eine kostenlose Betriebsberatung, und das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk führt Workshops zu KI durch (Quelle 4). Rechtlich ist das Feld in Bewegung: Der ZDH beschreibt den AI-Act der EU und die geplanten Haftungsregeln. Er nennt als Ziel, dass die Pflichten bei nicht-kritischer KI-Nutzung klar und überschaubar bleiben, und gibt für das Inkrafttreten „voraussichtlich 2026" an (Quelle 1). Der Stand ist damit in der Quelle nur als Erwartung beschrieben, eine Rechtsberatung ersetzt das nicht. Klären Sie Datenschutz- und Haftungsfragen daher mit Ihrer Kammer oder Ihrem Berater.

Rechenbeispiel: Das Telefon in einem kleinen Betrieb

Angenommen, ein Elektrobetrieb mit sechs Mitarbeitern bekommt an einem normalen Werktag etwa 20 Anrufe. Die Zahlen in diesem Beispiel sind frei gewählte Annahmen, keine Messwerte. Von diesen Anrufen erreichen den Chef oder das Büro rund zwei Drittel direkt. Die übrigen entstehen, während alle auf der Baustelle sind, in der Mittagspause oder nach Feierabend. Wer dann nur den Anrufbeantworter hört, legt oft auf und ruft den nächsten Betrieb an.

Nehmen wir weiter an, dass pro Tag fünf Anrufe unbeantwortet bleiben. Jeder dritte davon wäre ein neuer Auftrag mit einem durchschnittlichen Wert von 400 Euro. Dann gingen rechnerisch pro Tag etwa 670 Euro an möglichem Umsatz verloren. Dazu kommen die Unterbrechungen: Wenn der Meister die übrigen 15 Anrufe jeweils mit drei Minuten Gespräch auf der Leiter oder im Keller entgegennimmt, summiert sich das auf 45 Minuten, in denen nicht gearbeitet wird. Die Zahlen sind bewusst grob. Sie sollen zeigen, wo Sie bei Ihrem eigenen Betrieb nachrechnen können: Wie viele Anrufe kommen unbeantwortet durch, und wie viele davon hätten ein Auftrag werden können?

Hier setzt der KI-Telefonassistent von AK Assistance an. Er nimmt Anrufe rund um die Uhr auf Deutsch an, erfasst Name, Rückrufnummer und Anliegen und gibt sie an den Betrieb weiter. Je nach Ausbaustufe beantwortet er auch Fragen und bucht Termine. Das deckt sich mit dem, was Experten für die Praxis beschreiben: Handwerker vermeiden Unterbrechungen während der Arbeitszeit, sehen am Tagesende eine geordnete Übersicht aller Anfragen und führen nur die weiterführenden, wichtigen Gespräche persönlich (Quelle 4). Eingerichtet wird der Assistent über eine Rufumleitung, Ihre bestehende Rufnummer bleibt also erhalten. Wichtig: Für Notrufe und Meldungen über Gefahren für Leben, Gesundheit oder Sachwerte ist er nicht gedacht. Wer einen Notdienst anbietet, braucht dafür weiterhin einen eigenen Weg.

Fazit

KI nimmt Handwerksbetrieben heute vor allem Routinearbeit ab: Dateneingabe, Dokumentation, Angebote, Prognosen und die Annahme von Anfragen. Auf der Baustelle bleibt der Mensch unersetzlich. Der Einstieg gelingt am besten schrittweise: erst die eigenen Abläufe ordnen, dann eine klar umrissene Aufgabe auswählen und den Nutzen prüfen. Die Bitkom-Zahlen zur erwarteten Erreichbarkeit zeigen, dass das Telefon dafür ein naheliegender Startpunkt ist.

Wenn Sie keinen Anruf mehr verpassen und trotzdem ungestört arbeiten wollen, ist der KI-Telefonassistent von AK Assistance dafür die passende Lösung: Er nimmt Anrufe an, hält Rückrufwünsche fest und gibt sie an Ihren Betrieb weiter. Wie das klingt, können Sie im Testanruf selbst ausprobieren.

Quellen

  1. KI im Handwerk | ZDH – zdh.de, Datum unbekannt
  2. Best Practice KI | Unternehmensführung im Handwerk – uih.zdh.de, Datum unbekannt
  3. Neues Ausbildungsjahr beginnt: Wie KI das Handwerk stärkt | tagesschau.de – tagesschau.de, 31.07.2026
  4. KI im Handwerk: Vom Hype in die Praxis - dhz.net – deutsche-handwerks-zeitung.de, Datum unbekannt
  5. Digitalisierung des Handwerks | Studie 2025 – bitkom.org, Datum unbekannt
  6. KI im Handwerk: So steigern Betriebe Effizienz und Umsatz | handwerk – handwerk.com, 05.12.2025

Fachlich geprüft und freigegeben von Gabriel Adam am .

Hinweis: Dieser Blogartikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.